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TRAILER

des Dokumentarfilms zuhause.anderswo - chez-soi.ailleurs

von Nathalie David


 

 

zuhause.anderswo – chez-soi.ailleurs – das sind ca. 80 Künstler und Künstlerinnen aus 4 Kontinenten, die sich mit einem universellen Thema auseinandersetzen: dem Zuhause. Die gemeinsame Inspirationsquelle ist ein Kunstwerk – die ZON-MAI – eines der herausragenden Werke der Kunstsammlung der Cité nationale de l’histoire de l’immigration, das sich mit Fragen des Andersseins, der Identität, des Territoriums und der Grenze auseinandersetzt.

 

Der Dokumentarfilm trägt die Einzigartigkeit dieses Projektes in die Welt.

 

Die aus Frankreich stammende und in Hamburg lebende Filmemacherin Nathalie David (Paula Modersohn-Becker - Ein Atemzug... (2007), Kosmos Runge (2010)) hat das Kulturprojekt von April bis September 2012 filmisch begleitet. Das durch Interviews und Momentaufnahmen entstandene Filmmaterial führte Nathalie David zu einem bewegenden und anregenden Dokumentarfilm zusammen, der den Kern der unterschiedlichen Reflexionen über den Zuhause-Begriff trifft und zugleich neue Fragen aufwirft.

 

 

Das Projekt

zuhause? ein Haus eine Wohnung ein Zimmer. Eine Bleibe?

erzwungen ersehnt geliebt gehasst?

überall? nirgendwo? anderswo!

 

Das Institut français Bremen, Quartier, die bremer shakespeare company und steptext dance project organisierten in Kooperation mit der Cité nationale de l’histoire de l’immigration (Museum für Migration, Paris) vom 12. April bis 30. September 2012 das bremenübergreifende Kulturprojekt zuhause.anderswo.

 

Zum Auftakt des Projektes luden wir die ZON-MAI vom 12. April bis 12. Mai aus dem Museum für Migration nach Bremen ein. Die ZON-MAI ist eine monumentale, multimediale Installation in Form eines Hauses, das von innen nach außen gekehrt ist. Ein Haus, auf dessen vier Wände und das Dach Filme von Tänzern verschiedener Herkunft projiziert werden. Zwischen Architektur, bildender Kunst und Tanz angesiedelt, setzt sich dieses erstaunliche Werk mit Fragen des Andersseins, der Identität, des Territoriums und der Grenze auseinander.

 

Die vierwöchige Ausstellung der ZON-MAI bildete den Ausgangspunkt für eine interdisziplinäre, interkulturelle und internationale Veranstaltungsreihe und künstlerische Produktionen. Die Installation war der Impulsgeber für die Auseinandersetzung der Kooperationspartner mit dem Zuhause-Begriff.

 

Das Programm in Anlehnung an die ZON-MAI im April und Mai bildete den ersten von zwei Veranstaltungshöhepunkten. Die daraufhin entstandenen Produktionen in Zusammenarbeit mit Partnern aus Frankreich, Portugal und dem Senegal wurden anschließend im Rahmen eines großen Festivals vom 20. bis 30. September 2012 präsentiert.

Kontakt:

Kerstin Witges
Institut français Bremen
Contrescarpe 19 | 28203 Bremen
Tel. 0421 339 44 13
kultur.bremen@institutfrancais.de